Helsinki 3.8.2026-8.8.2026
Lerntagebuch von Ilenia Faroldi

03.08.2026
Ich starte den Tag mit einem herzlichen „Hyvää päivää!“ – „Guten Tag“ auf Finnisch – und einem Cappuccino. Die Finnen sind echte Kaffeeliebhaber, deshalb bekommt man in Helsinki fast überall einen ausgezeichneten Kaffee.
Gut gestärkt spaziere ich am Töölönlahti entlang, einem wunderschönen Park im Herzen Helsinkis, bevor ich schließlich die Schule erreiche.
Eine finnische Besonderheit fällt mir sofort auf: In der Schule gilt das Motto „Schuhe aus!“. Deshalb laufen alle – Lehrkräfte und Teilnehmende – ganz selbstverständlich in Socken durch das Gebäude. Das sorgt für eine entspannte und gemütliche Atmosphäre.


Heute findet unser Kurs im Raum „Sisu“ statt. Schon fühlen wir uns ein bisschen wie zu Hause und werden von unserer Trainerin herzlich begrüßt.
David, mein Lehrer-Kollege aus Elmshorn, entdeckt gleich eine finnische Besonderheit: die Fenster. Er wundert sich, warum es zwei Fenster hintereinander gibt – typisch Finnland!
Dann kann der Kurstag beginnen!



Zunächst erhalten wir eine Einführung in das Thema Künstliche Intelligenz. Anschließend präsentieren wir unsere Volkshochschule.
Unsere Kolleginnen und Kollegen im Kurs sind sehr neugierig und interessieren sich besonders für das System der Volkshochschulen in Deutschland. Es entstehen viele spannende Fragen und ein interessanter Austausch.


Unsere internationalen Kolleginnen und Kollegen kommen aus verschiedenen Ländern. Im Laufe des Tages lernen wir ihre Bildungssysteme kennen und tauschen uns über Gemeinsamkeiten und Unterschiede aus. So erhalten wir spannende Einblicke in den Schulalltag und die Erwachsenenbildung in den jeweiligen Ländern.

Erster Tag geschafft!
Motto des Tages:

Das Highlight des Tages für mich: In Helsinki hat gerade ein neues Café eröffnet – das Mumin-Café! Ich bin sofort begeistert und überrede mehrere Kolleginnen und Kollegen mitzukommen.
Das Ergebnis? Die beste und schönste Waffel, die ich je gegessen habe. Ein perfekter Abschluss für einen gelungenen Tag!


04.08.2026
Der Tag begann mit einer spannenden Einführung in die finnische Kultur. Dabei lernten wir typische Begriffe und Traditionen kennen: die Mumins, Marimekko, Salmiakki, Sisu, die Aurora Borealis und das Sommer-Mökki. Natürlich durfte auch eine Kostprobe von Salmiakki nicht fehlen. Das salzige Lakritz sorgte für gemischte Reaktionen – neugierig probiert wurde es von allen, geliebt allerdings nicht immer!




Doch dann wartete die Arbeit auf uns. Wir beschäftigten uns intensiv mit dem Thema Prompting und lernten zahlreiche nützliche KI-Tools kennen. Wir konnten sie direkt ausprobieren, ihre Möglichkeiten entdecken und sie gleichzeitig auch kritisch hinterfragen. So wurde schnell deutlich, dass nicht jedes Tool für jeden Zweck gleichermaßen geeignet ist.

Anschließend probierten wir verschiedene KI-Tools aus und diskutierten ihre Einsatzmöglichkeiten im Unterricht.
- Curipod unterstützt Lehrkräfte bei der Erstellung interaktiver Unterrichtsstunden mit Umfragen, Quizzen und kreativen Aufgaben.
- Twee hilft beim Erstellen von Sprachübungen, Fragen, Dialogen und Unterrichtsmaterialien – besonders für den Fremdsprachenunterricht
- Diffit passt Texte automatisch an unterschiedliche Sprachniveaus an und erstellt passende Aufgaben dazu.
- Napkin verwandelt Ideen oder Texte in übersichtliche Schaubilder und Visualisierungen.
- SimpleShow erstellt aus kurzen Texten anschauliche Erklärvideos mit Illustrationen.
- Ideogram erzeugt mithilfe von KI kreative Bilder, Poster und Grafiken – auch mit gut lesbarem Text.
Besonders spannend war, die verschiedenen Tools selbst auszuprobieren und ihre Stärken und Grenzen kennenzulernen. Viele davon bieten interessante Möglichkeiten, den Unterricht abwechslungsreicher und kreativer zu gestalten





Wir waren alle sehr kreativ und hatten viel Spaß!
Hier einige Beispiele!



Den Tag ließen wir mit einer Walking Tour mit der Gruppe durch Helsinki ausklingen. Zu Fuß entdeckten wir die Stadt, ihre Atmosphäre und viele interessante Ecken.
Natürlich wollten wir auch die finnische Küche kennenlernen. Ich aß mit großer Freude die berühmten finnischen frischen Erbsen, während David gebratene kleine Maränen genoss. Für uns beide war es eine gelungene kulinarische Entdeckung und ein schöner Abschluss eines erlebnisreichen Tages.


05.08.2026
Das Thema des Tages war Assessment. Dabei beschäftigten wir uns mit der Frage, wie Künstliche Intelligenz sinnvoll in die Leistungsbewertung und den Unterricht integriert werden kann.
Im Mittelpunkt stand ein Perspektivwechsel: KI sollte nicht ausschließlich als Problem oder Risiko betrachtet werden – wie es in der öffentlichen Diskussion oft der Fall ist –, sondern als hilfreiches Werkzeug für Lehrkräfte sowie für Schülerinnen und Schüler, Studierende und Kursteilnehmende. Richtig eingesetzt kann die KI-Lernprozesse unterstützen, individualisieren und bereichern.
Die entscheidende Frage lautet daher nicht: „Wie verhindern wir den Einsatz von KI?“, sondern vielmehr: „Wie können wir unseren Unterricht so gestalten, dass KI sinnvoll und verantwortungsvoll integriert wird?“
Diese Diskussion regte zum Nachdenken an und eröffnete viele neue Perspektiven.


Ein weiteres spannendes Thema war die AI Assessment Scale (AIAS). Dieses Modell zeigt, dass der Einsatz von Künstlicher Intelligenz bei Aufgaben nicht einfach erlaubt oder verboten sein müsste. Stattdessen werden verschiedene Stufen definiert – von keiner Nutzung von KI bis hin zur gezielten und transparenten Zusammenarbeit mit KI.
Die AIAS hilft Lehrkräften dabei, klare Erwartungen zu formulieren und passende Aufgaben zu entwickeln. So wissen die Lernenden genau, ob und wie sie KI nutzen dürfen. Für uns wurde deutlich, dass Transparenz und ein bewusster Umgang mit KI entscheidend sind, um Lernen und Leistungsbewertung fair und zeitgemäß zu gestalten.

Anschließend setzten wir die AI Assessment Scale (AIAS) ganz praktisch ein. In Gruppen nahmen wir Aufgaben, die wir bereits in der Vergangenheit entwickelt hatten, noch einmal unter die Lupe und bewerteten sie anhand der verschiedenen AIAS-Stufen.
Dabei überlegten wir, ob und in welchem Umfang der Einsatz von KI bei diesen Aufgaben sinnvoll wäre und wie die Arbeitsaufträge entsprechend angepasst werden könnten. Die Gruppenarbeit war sehr gelungen: durch den Austausch unterschiedlicher Erfahrungen und Ideen entstanden viele neue Anregungen für unseren eigenen Unterricht (sogar Physikunterricht).

Nach dem Unterricht stand ein besonderes Highlight auf dem Programm: ein Ausflug nach Suomenlinna, der beeindruckenden Festungsinsel vor den Toren Helsinkis.
Mit der Fähre erreichten wir die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Insel und erkundeten ihre historischen Festungsanlagen, die geheimnisvollen Steintunnel und die malerischen Wege entlang der Küste. Dabei erfuhren wir viel über die bewegte Geschichte der Festung, die im 18. Jahrhundert zum Schutz Helsinkis erbaut wurde.
Neben der faszinierenden Geschichte begeisterte uns vor allem die einzigartige Natur. Zwischen den alten Mauern und den Felsen grasten zahlreiche Weißwangengänse (wir allen kannten diese nicht), und immer wieder boten sich wunderschöne Ausblicke auf den Finnischen Meerbusen.
Suomenlinna verbindet Geschichte, Kultur und Natur auf besondere Weise und war für uns ein unvergessliches Erlebnis – ein Ort, den man bei einem Besuch in Helsinki auf keinen Fall verpassen sollte.

06.08.2026
Ein besonderer Besuch führte uns heute Nachmittag in die Zentralbibliothek Oodi im Herzen von Helsinki.
Schon beim Betreten wird klar: Oodi ist viel mehr als eine klassische Bibliothek. Sie versteht sich als offener Ort zum Lesen, Lernen, Arbeiten, Treffen und vor allem auch zum Ausprobieren und Selbermachen.
Besonders interessant war für uns die Verbindung von Bibliothek, Digitalisierung und neuen Technologien.
Auf der zweiten Etage befindet sich beispielsweise die Urban Workshop, in der Besucherinnen und Besucher verschiedene technische Geräte nutzen und neue Fähigkeiten ausprobieren können – vom 3D-Drucker über Lasercutter bis hin zu digitalen Arbeitsplätzen. Auch Studios für Musik, Fotografie, Video und Audio stehen kostenlos zur Verfügung.
Für uns als Lehrkräfte war vor allem die Frage spannend, welche Rolle KI in einer solchen Lernumgebung spielen kann.
KI wird hier nicht nur als fertiges Werkzeug betrachtet, sondern steht im größeren Zusammenhang mit digitaler Kompetenz, kreativem Arbeiten und selbstständigem Lernen. Die Idee dahinter passt sehr gut zu unserem Erasmus-Kurs: Neue Technologien sollen nicht einfach die bisherigen Methoden ersetzen, sondern Menschen dabei unterstützen, selbst aktiv zu werden, Neues auszuprobieren und eigene Ideen umzusetzen.
Auch die Bibliothek selbst verbindet Tradition und Technologie. Im „Book Heaven“ finden sich rund 100.000 Bücher, gleichzeitig bewegen sich dort automatisierte Transportroboter durch die Bibliothek.

Oodi hat uns deshalb besonders beeindruckt:
Eine Bibliothek muss heute nicht mehr nur ein Ort für Bücher sein. Sie kann ein Ort für Wissen, Begegnung, Kreativität und digitale Zukunft sein. Und genau hier entsteht die spannende Verbindung zu KI: Nicht die Technologie steht im Mittelpunkt, sondern die Menschen, die lernen, gestalten und mit ihr neue Möglichkeiten entdecken.

Thema des Tages: Herausforderungen im Umgang mit KI
Ein weiterer wichtiger Punkt unseres Kurses waren die aktuellen Herausforderungen im Umgang mit KI.
Es wurden verschiedene Aspekte zusammengefasst, die uns zum Nachdenken gebracht haben: Missbrauch und Deepfakes, Vorurteile und Fehlinformationen, die Auswirkungen auf die Umwelt, ethische Fragen, Plagiate und Datenschutz.
Besonders deutlich wurde, dass KI nicht nur viele neue Möglichkeiten bietet, sondern auch Verantwortung mit sich bringt. KI-generierte Bilder, Videos oder Texte können täuschend echt wirken und Fehlinformationen verbreiten.
Gleichzeitig stellt sich die Frage, wie wir mit Urheberrecht und Plagiaten umgehen und welche persönlichen Daten wir mit KI-Tools teilen.
Auch der ökologische Aspekt war interessant: Die Nutzung von KI benötigt große Mengen an Rechenleistung und damit Energie. Deshalb sollten wir uns nicht nur fragen, was KI kann, sondern auch, wie und wofür wir sie einsetzen.
Für uns als Lehrkräfte bedeutet das, dass neben der praktischen Nutzung von KI auch die kritische und verantwortungsvolle Auseinandersetzung mit dieser Technologie immer wichtiger wird.

07.08.2026
Thema des Tages: KI strategisch integrieren
Ein weiterer Schwerpunkt war die Frage, wie generative KI sinnvoll in Bildungseinrichtungen integriert werden kann. Dabei wurden vier wichtige Schritte vorgestellt:
- Zunächst braucht es eine gemeinsame Strategie und klare Leitlinien.
- Danach sollten die Lehrkräfte geschult und bei der Umsetzung unterstützt werden.
- Auch Schülerinnen und Schüler sowie die gesamte Bildungsgemeinschaft sollten lernen, verantwortungsvoll mit KI umzugehen.
- Schließlich ist es wichtig, den Einsatz regelmäßig zu evaluieren und weiterzuentwickeln.
Für uns wurde deutlich: KI-Integration ist kein einmaliges Projekt, sondern ein fortlaufender Prozess aus Lernen, Ausprobieren und Reflektieren


Die letzte Aufgabe des Tages war die Entwicklung eines „Student Contract for AI-generated Content“.
Dabei beschäftigten wir uns mit den EU-Leitlinien zum Umgang mit KI und überlegten, welche Regeln für unsere eigene Bildungseinrichtung sinnvoll wären. Ziel war es, gemeinsam klare und verständliche Leitlinien für die Nutzung von KI durch Lernende zu entwickeln – transparent, verantwortungsvoll und passend zu unserem Unterricht.

Das Ergebnis unserer Gruppe!


Unser Erasmus-Kurs in Helsinki war eine inspirierende und bereichernde Erfahrung. Wir haben nicht nur viel über KI, neue Unterrichtsmethoden und Finnland gelernt, sondern auch viele wertvolle Ideen, Eindrücke und Begegnungen mit nach Hause genommen.
Eine Woche voller Lernen, Entdecken, Austauschen und neuer Perspektiven – und vor allem mit viel Motivation für die Zukunft!

















Nach den ersten inspirierenden Erfahrungen durften wir am Tag des Zusammenkommens der bunten Gruppe, gleich vielleicht eine der spannendsten Innovationen des Landes, die neue Bibliothek „Oodi“ , besichtigen. Es ist Sonntag und wir befinden uns in der Mitte von vielen Menschen, die diesen Bildungsort als eine Art erweitertes Wohnzimmer, Kinderzimmer oder auch als Arbeitszimmer benutzen. Von Eile oder Angespanntheit ist nichts zu spüren. Es ist kaum zu
glauben, aber die Bücherregale sind nur schlicht mit Büchern befüllt. Das hängt nicht damit zusammen, dass der Staat die Finanzierung verkürzt hätte, sondern die Finnen waren und sind noch heute aktive Benutzer ihrer Bibliotheken. Das Wort Bibliothek erlebt, aber eine Erweiterung an diesem Ort. Zahlreiche Leseecken und -ebenen laden die Besucher zum Verweilen ein. Erweitert wird das Angebot durch die Möglichkeiten des digitalen Lernens allein, zu zweit oder in größeren
Gruppen. Am meisten fällt mir auf, dass das Publikum aus unterschiedlichen Schichten und Herkunftsländern stammt. Jeder scheint diese fast grenzlosen Möglichkeiten zu genießen. Eine ungewöhnlich, aber vor allem sehr weitblickende Variante des Handwerks ist das Angebot, die 3-D-Drucker nutzen zu können, was diesen Ort noch beeindruckender erscheinen lässt. Mit diesen Eindrücken kann ich nur auf die weiteren Tage gespannt sein.
Eine der wichtigsten Botschaften des Tages war: „Die Zeitspanne des Lernens ist nicht wichtig, sondern die Fähigkeiten, die vermittelt werden und wir können die Schüler nicht ändern, aber unseren Unterricht.“ Viele der Migranten bringen schon einen Beruf mit sich. Den Beruf können sie oft weiterhin ausüben, sie werden in der Regel einen verkürzten Lehrgang absolvieren und so als Arbeitskraft für den Arbeitsmarkt vorbereitet. Da die Sprachkenntnisse oft am Anfang sehr gering sind oder das benötigte Fachvokabular fehlt, werden sie sehr praxisnah unterrichtet. In diesem Zusammenhang sind gerade digitale Medien eine enorme Hilfe. Die Schüler machen zweimal ein Praktikum. In den Praktikumsberichten entfernt man sich langsam vom reinen Schreiben. Die Berichte dürfen mit Bildern und Videos ergänzt werden. So wird es viel lebendiger für die Schüler und das unterstützt den Lernprozess.
Schüler kostenfrei den Führerschein in der Schule machen dürfen, gibt es einen Raum mit verschiedenen Simulatoren, die wir austesteten. Zugegeben, die geborene LKW-Fahrerin bin ich auch nicht. Nach 50 Metern hätte ich schon 940 Euro Strafe zahlen müssen, da musste Anssi auch etwas schmunzeln.










Jenny führt uns durch das kleine Stadtzentrum von Helsinki und zeigt uns die wichtigsten und schönsten Ecken bei strahlendem Sonnenschein. Ilpo streut hier und dort ein paar historische und kulturelle Fakten ein und erklärt uns, wie die Geschichte das heutige Finnland beeinflusst hat.

Arbeitstisch mit Nähmaschinen, Textildruck und diversen Rechnern und Tablets. Jenny berichtet uns, dass man hier lernen, arbeiten, oder sich kreativ ausleben kann. Viele kleine Unternehmen in Helsinki nutzen die Räumlichkeiten, da sie selbst keine haben oder die Atmosphäre schätzen.
zahlreichen gemütlichen Sesseln oder kommen in die Bibliothek um Zeit zu verbringen. Eine Dame strickt, jemand liegt mit geschlossenen Augen auf einem Sofa und hört ein Hörbuch und Familien sitzen an den Tischen im Café und genießen die Sonne. Trotz des belebten großen Raumes ist es angenehm ruhig, was besonders bemerkenswert ist, da es auch große Teppiche mit Spielsachen und Büchern für Kinder gibt. Mit dieser Bibliothek wurde in Helsinki ein ganz und gar wunderbarer Ort geschaffen, an dem man gern Zeit verbringt.
können. Der praktische Bezug zur späteren Arbeit ist hier besonders wichtig und in die Ausbildung integriert. Bei einem Rundgang durch die Schule lernen wir einige der Felder
kennen. Die meisten Räume, die wir besichtigen sind für Handwerksberufe ausgelegt: zum Beispiel Tischler, Heizungsinstallateure und Maurer können hier alle wichtigen Grundlagen der Arbeit erlernen. Ebenso gibt es Räume für angehende Friseur*Innen und Fotograf*Innen.
Die erste App, die in diesem Zusammenhang vorgestellt wird, ist classdojo.com. Hier wurde von Karoliina bereits ein Kurs mit unseren
Namen erstellt. Jeder Teilnehmer erhält ein kleines Monster Icon und das Programm kann Gruppen zusammenstellen, Arbeitsaufträge visualisieren und die Lautstärke im Klassenraum anzeigen.
Finnland eine ganz normale Zeit zum Mittagessen) begeben wir uns in das Training-
Restaurant, das von den Schülern des Varia Vocational College betrieben wird. Die Schüler*Innen erlernen hier die Bereiche Küche und Service und bereiten ein köstliches Drei-Gänge-Menü zu. Die Qualität des Essens ist herausragend und alle geben sich große Mühe mit der Präsentation.

Mit Hilfe eines iPads und kleinen Duplo Figuren filmen wir einen Stop-Motion-Animationsfilm und versehen ihn mit finnischen Vokabeln. Die Einleitung dauert nur wenige Minuten, da die App Stop Motion Studio sehr intuitiv und einfach funktioniert. Von den verschiedenen Ergebnissen im Kurs sind wir alle begeistert und die Gruppenarbeit kann einfach in den Unterricht übertragen werden.
Den Freitag verbringen wir in einem anderen Gebäude des Varia Vocational College, wo weitere Fachbereiche der Schule untergebracht sind. Es befindet sich in der Nähe des Flughafens von Helsinki, der ebenfalls in Vantaa liegt.
Anssi ist hier Lehrer für Logistik und führt uns durch die Räumlichkeiten. Was die Gruppe hier besonders beeindruckt, sind die großen Lagerhallen und Klassenräume für den Bereich Flugzeugtechnik.
Brillen oder Simulatoren in der Schule erkunden und ausprobieren. Das Lernspiel ist wie eine Schnitzeljagd aufgebaut und führt und quer durch das ganze Gebäude. Unter anderem können wir dabei einen Simulator für LKW´s und Bagger ausprobieren, den die Schüler*Innen hier im ersten Jahr nutzen können, wenn sie noch zu jung sind, um einen Führerschein zu machen. Gleichzeitig werden sie so auf die Praxis im Straßenverkehr vorbereitet.
Die Schule in Vantaa hat mich sehr beeindruckt. Zu sehen, wie sehr eine Ausbildung wertgeschätzt wird, die mit der Berufsschule in Deutschland zu vergleichen ist, wirkt sehr inspirierend. Die Motivation, die ich aus meiner Zeit am Varia Vocational College wird sicher eine positive Wirkung auf meine Arbeit haben. Die Begleitung des Kurses durch Euneos war toll und unsere Betreuerin Jenni war jeden Tag vor Ort und stand uns mit Rat und Tat zur Seite.










